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Probten für das Stück "Findet mich das
Glück": die Schüler des Wahlpflichtkurses "Darstellendes
Spiel" der 9. und 10. Klassen der Regionalschule Altenholz. |
Musik und Tanz gehören zu den Proben für das Stück "Prima Klima": die Theater-AG der 5. Klassen der Regionalschule Altenholz Fotos: Lauterbach |
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Wie jedes Jahr im März verbrachten
Schüler der Regionalschule Altenholz auch in der vergangenen Woche wieder
einige Tage auf Schloss Noer, um intensiv für ihre
Ende April geplanten Theater- und Musikaufführungen zu proben. Unter der
Leitung von Anica Gehrmann, seit über 15 Jahren
verantwortlich für die Theater-AGs an der Schule,
übten die Mädchen und Jungen der 9. und 10. Klassen des Wahlpflichtkurs (WPK)
"Darstellendes Spiel" für ihr Stück "Findet mich das
Glück" von Ulrike Winkelmann. Die Theater-AG
der 5. Klassen probte eine angepasste Version des Stücks "Prima
Klima", in dem es mit Musik und Tanz um der Bedrohung der Natur und des
Klimas durch den verschwenderischen Umgang mit Energie geht. Und im
Obergeschoss studierten die 18 Kinder der Flöten-AG
unter der Leitung von Ulrike Gehl peppige Songs ein, die dem Publikum bei den
späteren Theateraufführungen die Pausen verschönern sollen. "Wir
sind noch mitten drin in den Proben", erklärte Anica
Gehrmann. Doch die Schüler wirkten schon ganz gut mit ihren Rollen vertraut.
Vor allem das Stück der älteren verlangte ihnen eine ganze Menge ab. Als
grundverschiedene Menschentypen warteten sie am Bahnhof, um aufzubrechen zum
Ziel ihrer Wünsche, bepackt mit Gepäckstücken, die für entscheidende Aspekte
ihres Lebens stehen. Da gibt es zwei, die sich suchen, den, der immer alles
verdrängt, einen, der immer für Ordnung sorgt, einen, der sich nie
entscheiden kann, oder die Frau, die sich, gefangen in ihrer 25-jährigen Ehe,
in einer Traumwelt eingerichtet hat. Doch im zunehmend vertrauteren
Miteinander gelingt es den Wartenden nach und nach, die Hindernisse zu ihrem
Glück zu überwinden. "Es geht darum, dass Menschen im Leben oft nicht
das verwirklichen, was sie glücklich macht", erklärt Anica
Gehrmann. Doch nicht nur weil sie denkt, dass die Jugendlichen diese Thematik
interessiert, hat sie das Stück ausgesucht. Es sei auch eines der wenigen
Stücke, das viele gleichwertige Rollen anbietet, sagt sie. Der
16-jährige Philipp Jensen findet Theater spielen "top".
"Es macht Spaß, mit den Leuten in andere Rolle zu schlüpfen", sagt
er. "Man sammelt neue Erfahrungen." Er spielt den ordnungsliebenden
Geschäftsmann, der nur für seine Karriere lebt, bis er herausfindet, dass
Ordnung im Leben nicht alles ist. Das Stück sei nicht einfach, fügt er hinzu.
"Es ist eine Herausforderung. Aber wir haben die Freiheit, etwas in die
Rolle hinein zu interpretieren." Theater spielen sei ganz wichtig für
Schüler, meint Anica Gehrmann. "Es bietet
ihnen einen geschützten Raum, sich auszutesten und zu entwickeln. Es ist
immer schön zu sehen, wenn schüchterne Schüler selbstbewusster werden und
sich etwas zutrauen." Die Aufführung findet voraussichtlich am 29. April in der Schule statt. |
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