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Gebäude in Altenholz wurde feierlich
eingeweiht
108 gute Wünsche für die neue Schule Altenholz. „Ich wünsche mir, dass die neue Schule heil bleibt.“
Diesen und 107 weitere Wünsche schickten die Stifter Grundschüler mit
Luftballons in den Himmel. Damit setzten sie den Schlusspunkt unter die
offizielle Einweihung des neuen Schulgebäudes am Donnerstagvormittag. Ein
Platz wie in Bullerbü, dem schwedischen Kinderbuchidyll, sei das neue Gebäude
für sie, sangen die Grundschüler zur Begrüßung: „Hoffen wir, dass alles gut
funktioniert, wir wären sonst angeschmiert.“ Die gute Laune übertrug sich
problemlos auf die Gäste, bei denen als erster Bürgermeister Horst Striebich
für die Gemeinde als Bauherrin das Wort ergriff. Der weitere Ausbau des
Schulzentrums sei politisch nicht durchzusetzen gewesen, erinnerte er an die
Ursprungspläne für zwei weitere Neubauten angesichts der auf rund 1500
gestiegenen Schülerzahl im Stifter Schulzentrum. An die Politik richtete
Striebich aber auch seinen Dank, denn sie habe der Finanzierung des gut vier
Millionen teuren Neubaus und seiner Einrichtung zugestimmt. 750000 Euro bekam
die Gemeinde aus dem Landesschulbauprogramm. An den Kreis - in Person von
Kreispräsident Lutz Clefsen - ging der Dank für die zügige Bearbeitung aller
Altenholzer Anliegen. Dass
die Investition in den Grundschulstandort gerechtfertigt ist, bestätigte
Schulrat André Berg aus Rendsburg: „108 Schüler - das ist eine Größe, die gut
bestehen kann.“ Uta Fischer, die Leiterin der Claus-Rixen-Schule und damit
auch der Außenstelle am Stifter Wald, attestierte dem Neubau, dass er nach
neuester und zukunftsfähiger Konzeption gebaut wurde. „Hohe, lichte Räume,
ein schöner Blick in den Wald, vorbildliche Ausstattung“, zählte sie auf. An
das Auf und Ab während der Planung und der Finanzierung erinnerte ihr Kollege
Thomas Haß von der Regionalschule, denn ursprünglich war außerdem an einen
Klassentrakt für die Regionalschule und eine Mensa für das gesamte Zentrum
gedacht. Aus finanziellen Gründen sei dann nur das Grundschulgebäude gebaut
worden. Bei der Nutzung der Räume habe man um Kompromisse gerungen. Nun nutzt
die Grundschule das Ober-, die Regionalschule das Erdgeschoss. In frei
werdende Räume des alten Gebäudekomplexes zog das Gymnasium ein. Architekt
Rüdiger Mumm freute sich schließlich über die vielen lobenden Worte der
Redner und Gäste, die sich auch an seinen Bauleiter Thomas Ziemens richteten.
Die neue Schule ist mit acht Klassen- und vielen Nebenräumen auf einer
Grundfläche von 1800 Quadratmetern entstanden, unter anderem mit neuester
Mess- und Regeltechnik für Lüftung und Heizung. Mumm erinnerte an den
Termindruck beim Bauen, der durch den langen und schweren Winter noch
verschärft wurde und der alle Beteiligten stark gefordert hatte. Dass
diese feierlichen Reden ihre Geduld strapazierten, verhehlten die wartenden
Grundschüler nicht, denn ihr großer Auftritt mit den Luftballons und mit
einem Tanz auf dem Schulhof stand noch aus. Und dabei ließen sie sich durch
das herbstliche Regenwetter gar nicht stören. As |
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Weitere Bilder von der Einweihungsfeier |