Gabriele Asmus | kn | 09.09.2010     17:28 Uhr

Gebäude in Altenholz wurde feierlich eingeweiht

 

Gute Wünsche für die Zukunft des Neubaus schickten die Grundschüler mit Luftballons in den Himmel.
Foto: Asmus

Auf Augenhöhe mit den Gästen Die Vorzüge der neuen Schule besangen die Schüler in mehreren Strophen.
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Qualitäten als Festsaal: Die Einweihungsfeier ging in der Eingangshalle über die Bühne.
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108 gute Wünsche für die neue Schule

 

Altenholz. „Ich wünsche mir, dass die neue Schule heil bleibt.“ Diesen und 107 weitere Wünsche schickten die Stifter Grundschüler mit Luftballons in den Himmel. Damit setzten sie den Schlusspunkt unter die offizielle Einweihung des neuen Schulgebäudes am Donnerstagvormittag.

 

Ein Platz wie in Bullerbü, dem schwedischen Kinderbuchidyll, sei das neue Gebäude für sie, sangen die Grundschüler zur Begrüßung: „Hoffen wir, dass alles gut funktioniert, wir wären sonst angeschmiert.“ Die gute Laune übertrug sich problemlos auf die Gäste, bei denen als erster Bürgermeister Horst Striebich für die Gemeinde als Bauherrin das Wort ergriff. Der weitere Ausbau des Schulzentrums sei politisch nicht durchzusetzen gewesen, erinnerte er an die Ursprungspläne für zwei weitere Neubauten angesichts der auf rund 1500 gestiegenen Schülerzahl im Stifter Schulzentrum. An die Politik richtete Striebich aber auch seinen Dank, denn sie habe der Finanzierung des gut vier Millionen teuren Neubaus und seiner Einrichtung zugestimmt. 750000 Euro bekam die Gemeinde aus dem Landesschulbauprogramm. An den Kreis - in Person von Kreispräsident Lutz Clefsen - ging der Dank für die zügige Bearbeitung aller Altenholzer Anliegen.

 

Dass die Investition in den Grundschulstandort gerechtfertigt ist, bestätigte Schulrat André Berg aus Rendsburg: „108 Schüler - das ist eine Größe, die gut bestehen kann.“ Uta Fischer, die Leiterin der Claus-Rixen-Schule und damit auch der Außenstelle am Stifter Wald, attestierte dem Neubau, dass er nach neuester und zukunftsfähiger Konzeption gebaut wurde. „Hohe, lichte Räume, ein schöner Blick in den Wald, vorbildliche Ausstattung“, zählte sie auf. An das Auf und Ab während der Planung und der Finanzierung erinnerte ihr Kollege Thomas Haß von der Regionalschule, denn ursprünglich war außerdem an einen Klassentrakt für die Regionalschule und eine Mensa für das gesamte Zentrum gedacht. Aus finanziellen Gründen sei dann nur das Grundschulgebäude gebaut worden. Bei der Nutzung der Räume habe man um Kompromisse gerungen. Nun nutzt die Grundschule das Ober-, die Regionalschule das Erdgeschoss. In frei werdende Räume des alten Gebäudekomplexes zog das Gymnasium ein.

 

Architekt Rüdiger Mumm freute sich schließlich über die vielen lobenden Worte der Redner und Gäste, die sich auch an seinen Bauleiter Thomas Ziemens richteten. Die neue Schule ist mit acht Klassen- und vielen Nebenräumen auf einer Grundfläche von 1800 Quadratmetern entstanden, unter anderem mit neuester Mess- und Regeltechnik für Lüftung und Heizung. Mumm erinnerte an den Termindruck beim Bauen, der durch den langen und schweren Winter noch verschärft wurde und der alle Beteiligten stark gefordert hatte.

 

Dass diese feierlichen Reden ihre Geduld strapazierten, verhehlten die wartenden Grundschüler nicht, denn ihr großer Auftritt mit den Luftballons und mit einem Tanz auf dem Schulhof stand noch aus. Und dabei ließen sie sich durch das herbstliche Regenwetter gar nicht stören. As

 

Weitere Bilder von der Einweihungsfeier