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Verkehrssituation am Schulzentrum Stift bereitet Sorgen -
Ordnungshüter beim Ortstermin zurückhaltend
Chaotischer
als die Polizei erlaubt?
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Altenholz - Pädagogen und Gemeindepolitiker schlagen Alarm:
Am Altenholzer Schulzentrum in Stift kommt es regelmäßig morgens und
mittags zu einem kleinen Verkehrschaos. Betroffen ist vor allem die
Kreuzung Danziger/Posener Straße. „Ein Wunder,
dass bislang nichts passiert ist“, sagt Peter Wenners,
Direktor des Gymnasiums.
Christian Hiersemenzel | kn | 05.11.2009
17:36 Uhr
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Die Schulleiter schlagen Alarm: Vor allem morgens und
mittags nach Schulschluss ist die Verkehrsproblematik am Schulzentrum Stift
brisant. Derzeit besuchen 1600 Kinder und Jugendliche die Einrichtungen.
Foto: Hiersemenzel
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Die Situation ist laut Wenners
schon immer problematisch gewesen, „aber jetzt ist sie brisant“. 1050
Kinder und Jugendliche gehen in Stift aufs Gymnasium, 400 auf die
Regionalschule, und rechnet man die Grundschüler hinzu, summiert es sich
auf 1600 Schüler - doppelt so viel wie vor ein paar Jahren. Zwischen 7.15
und 7.30 Uhr strömen die Massen: Viele Kinder steigen am Dorfteich aus dem
Bus und laufen das restliche Stück zu Fuß. Andere kommen mit dem Fahrrad,
wobei die 500 Ständer an der Schule zumindest in den Sommer- und
Herbstmonaten nicht ausreichen. „Die Schüler fahren oft wie blind“, sagt
der Direktor, „sie unterhalten sich miteinander - was will man daran ändern?“
Hinzu komme noch der Autoverkehr von Anwohnern, von rund 80 Kollegen -
sowie Eltern, die ihre Sprösslinge zur Schule bringen, in der Haltebucht
direkt vor dem Schulzentrum stoppen und in Einfahrten, der Einmündung
Breslauer Straße oder auch direkt auf der Danziger Straße wenden. Dabei
gibt es am Straßenende einen Wendehammer.
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Thomas Haß, Rektor an der Regionalschule, pflichtet
seinem Kollegen bei. „Jeder will der Schnellste sein“, sagt er, „ständig schlängeln
sich Fußgänger, Auto- und Radfahrer aneinander vorbei. Zum Glück ist die
Geschwindigkeit relativ gering.“ Theoretisch sei allen klar, wie sie sich
korrekt zu verhalten haben, dazu gebe es Verkehrserziehung. Aber in der
Praxis?
Renate Haberer, Anwohnerin und Gemeindevertreterin der
CDU, hatte in dieser Woche einen Ortstermin initiiert. „Die Eltern sind
offenbar schlechte Vorbilder“, sagt sie. Statt oben an der Dänischenhagener Sraße oder
am Ostpreußenplatz zu halten, würden die meisten direkt vor die Haustür
fahren.
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Dieter Teetzen, bei der
Polizeidirektion Neumünster für Verkehrsfragen zuständig, gibt zu bedenken,
dass man das Fahrradaufkommen wohl kaum entzerren kann. Und zumindest
mittags könne er nach Schulschluss an der Kreuzung Danziger/Posener
Straße zwar „Tohuwabohu und eine verengte Situation“ feststellen. Aber
insgesamt laufe doch alles geordnet.
Die schwierige Suche nach einer Lösung: Reinhard Sievers, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion,
spricht sich für einen durchgezogenen Strich vor den Schulen aus, so dass
es den Eltern verwehrt ist, direkt vor Ort zu wenden.
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Sinnvoll sei auch der Bau eines Verkehrskreisels. Ein
Ringverkehr über Danziger Straße und Pommernring sei dagegen abzulehnen,
weil dadurch mehr Verkehr durch den Pommernring geleitet würde. Und eine
zweite Ausfahrt Stift sei schon aufgrund des angespannten Haushalts derzeit
illusorisch.Die Polizei würde ihrerseits eine
Einbahnstraßenregelung durch die Danziger Straße begrüßen. Die
Notwendigkeit eines Kreisverkehrs kann man dagegen nicht erkennen. Noch für
dieses Jahr kündigt Dieter Teetzen ein weiteres
Gespräch an.
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