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Eine Initiative verkauft jeden Morgen selbst gestrichene Brötchen für die Schüler Bei den Altenholzer Eltern läuft es wie
geschmiert Altenholz - An der
Regionalschule Altenholz verkauft eine Elterninitiative den Schülern seit den
Herbst- ferien selbst gestrichene und belegte
Brötchen. Ihr Engagement wird jetzt auch von der Politik unterstützt. 07.11.2008
Morgens gegen 8.30 Uhr: Manuela Sieg, Beate Thamm, Jutta Troschke und Gudrun Danielsen (von links) haben 100 Brötchen für die Regionalschüler fertig belegt. Foto Hiersemenzel "Wir leben in einer Zeit, in der immer
häufiger beide Elternteile berufstätig sind, und somit die Kinder morgens
allein das Haus verlassen, ohne ein Frühstück zu sich genommen zu
haben", stellt Kirsten Lorenzen fest, eine der Mütter an der
Regionalschule. Da für den Verkauf von Brötchen, Milch und frischem Obst
Anschaffungen nötig waren, bat man die Gemeinde möglichst kurzfristig um eine
finanzielle Unterstützung.
. . Etwa
40 bis 50 Elternteile (vor allem sind es die Mütter) teilen sich den
morgendlichen Job und beginnen um 7.30 Uhr mit ihrem ehrenamtlichen Dienst. Inzwischen
werden in der ersten großen Pause rund 100 Brötchen (für ein Euro pro Stück)
beziehungsweise Brötchenhälften (für 60 Cent) verkauft, wobei die Eltern
bewusst auf Kornknacker, Kürbiskern und Mehrkorn zurückgreifen. Die Brötchen
liefert die Bäckerei Mordhorst; Aufschnitt, Salat und Gemüse kommen aus
Dänischenhagen. "Die Schüler haben sich jahrelang eine Cafeteria
gewünscht, wie es sie drüben am Gymnasium gibt", sagt die Initiatorin
Beate Thamm. "Ich dachte, wir fangen jetzt erst einmal mit dem Brötchenverkauf
an." |