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Realschule
Altenholz Schulleiter Altenholz,
den 26. März 2007 Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe
Kolleginnen und Kollegen, seit nahezu 15 Jahren begleite
ich die Entwicklung der Realschule Altenholz mit meinen Aufgaben als
Schulleiter und Lehrer für die Fächer Mathematik und Physik. Mir hat meine
Arbeit viel Freude bereitet, besonders dann, wenn ich im Zusammenwirken mit
vielen anderen etwas Positives im Interesse der uns anvertrauten Kinder und
Jugendlichen erreicht hatte. Wichtig war es mir, eine im weitesten Sinne gute
Lernumgebung zu vermitteln. Dazu gehört in verschiedensten Situationen immer
auch ein dem jeweiligen Partner zugewandtes Verhalten. Ich hoffe, diesen
Ansprüchen näherungsweise gerecht geworden zu sein. In den letzten beiden
Jahren fiel es mir aus gesundheitlichen Gründen zunehmend schwerer, meine
Aufgaben umfassend wahrzunehmen; deshalb hatte ich meine fachbezogene
Unterrichtstätigkeit im Wege einer Sonderregelung durch Reduzierung meines
Stellenanteils bereits vor einiger Zeit aufgegeben. Mit Ablauf dieses Monats
werde ich auf meinen Antrag hin in den Ruhestand versetzt. Die Eile, mit der
das jetzt geschieht, kommt für mich selbst überraschend; ich wurde darüber
erst am vergangenen Donnerstag informiert. Wo es dann noch möglich ist und
gewünscht wird, stehe ich selbstverständlich der Schule während einer
Übergangszeit weiterhin zur Verfügung. Mit meinen Aufgaben wird
bis zum Schuljahresende meine Stellvertreterin Frau Fandel betraut werden;
bitte wenden Sie sich im Bedarfsfall vertrauensvoll an meine Kollegin. Ich
möchte aber betonen, dass es an der Schule für Schülerinnen und Schüler,
Eltern und Lehrkräfte neben der Schulleitung verschiedene Personen gibt, die
man im Vorwege ansprechen kann und darf. Veränderungen beinhalten
immer auch Chancen. Gleiches sehe ich hinsichtlich der Umgestaltung der
Schullandschaft in den kommenden Jahren. Der Lernerfolg von Schülerinnen und
Schülern hängt meiner Erfahrung nach allerdings eher vom Einsatz und der
Persönlichkeit der jeweiligen Lehrkraft als von der Schulform ab. Aber ich
möchte auch betonen, dass Kinder und Jugendliche ein anregendes und
beständiges häusliches Umfeld für eine positive Entwicklung benötigen. Die
Schule kann diesen Part nur sehr begrenzt übernehmen. Für die Zukunft wünsche ich
allen, die die Kinder und Jugendlichen betreuen, viel Erfolg bei der täglichen
Arbeit, und euch Mädchen und Jungen drücke ich den Daumen, dass ihr gute
Zeugnisse bekommt und den Abschluss erreicht, den ihr euch wünscht. Helft
kräftig dabei mit. Mit
freundlichen Grüßen gez. Dieter Domdey |